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Aktuell

Inhaltsverzeichnis 2012
Erika Taube – Einige
Texte mongolischer Dichter, die mich angingen und berührten
Batbileg
Chimedtseren – ohne Titel
Ines Stolpe – Lehre
und Forschung vor Ort: Mongolistik-Exkursionen
Christian Ressel und
Ganchimeg Altangerel – Ethnizität und Migration: Ein Beitrag zur Geschichte
und Gegenwart der Üzemcin in der Ostmongolei
Ulrike Gonzales –
Zwischen Neugierde und Verunsicherung: HIV/AIDS-Prävention unter
mongolischen Jugendlichen
Renate Bormann –
Mongolische Chroniken von 2011 und 2012
Ines Stolpe –
Buchbesprechungen
12,00
Euro
Bestellung
Redaktion:
Johannes Limbrunner, M.A.

Aktuelle Ausgabe: 19/2010-11
133 Seiten
ISSN 0937-8618
Erscheinungsdatum: Oktober 2011
In
der Ausgabe 2011 schrieben fachkundige Autorinnen und Autoren u.a. über
folgende Themen:
Dietrich Nelle
Rechtliche Rahmenbedingungen für Investitionen in
der Mongolei
Dietrich Nelle
Urheberrecht in der Mongolei
Ines Stolpe
Zud in der Mongolei:
Perspektiven auf wiederkehrende endemische Katastrophen
Purevdorj
Gangaamaa
Ein Deel – Nationaltracht der Mongolen
Klaus Oehmichen
Gedichte von Lyrikern der „silbernen Generation“
Jan Bemmann, Ernst
Pohl
Dovdoi Bayar (11. Mai 1946 - 10. November 2010)
Ralf Hotzy
Das internationale Schutzprojekt zum Erhalt der
Gobibären
Renate Bormann
Mongolische Chroniken von 2010 und 2011
Buchbesprechungen
12,00
Euro
Bestellung
Redaktion:
Johannes Limbrunner, M.A.
nun auch bei
Facebook:
www.facebook.com/DeMoGe

Ausgabe: 18/2009
133 Seiten
ISSN 0937-8618
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
In
der Ausgabe 2009 schrieben fachkundige Autorinnen und Autoren u.a. über
folgende Themen:
Erika Taube: Hans
Conon von der Gabelentz `Beitrag zu unserer Kenntnis Mongolischer
Volksdichtung
Klaus Oehmichen:
Mongolische Lyrik
Michael Giefer: Zu
Fuß durch die Wüste Gobi
Astrid Zimmermann: The Market in Mongolia: Indigenous concepts and the
development
Gangaamaa Purevdorj:
Wissenschaftsgeschichte im Kontinuum gesellschaftlicher Umbrüche,- ein
Beitrag über die Entwicklung des Volksbildungswesens in der Mongolischen
Volksrepublik
Dr. Scharaw, Dr
Hofmann: Verbundforschungsvorhaben: integriertes Wasserressourcen-
Management in Zentralasien: Modelregion Mongolei (MoMo )
12,00
Euro
Bestellung
Redaktion:
Johannes Limbrunner, M.A.
Neue Adresse der
Gesellschaft:
Deutsch-Mongolische
Gesellschaft e.V.
Kurfürstenstraße 54
53115 Bonn
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Neuerscheinung:

Mongolische Notizen 2008
Mitteilungen der Deutsch-Mongolischen Gesellschaft
Die jährlich erscheinende Zeitschrift
Mongolische Notizen bietet fundierte Berichte und Analysen zu Politik und
Wirtschaft, Geschichte und Kultur der Mongolen – nicht nur in der
unabhängigen Mongolei, sondern auch in der zu China gehörenden Inneren
Mongolei und im russischen Burjatien.
In unserer Ausgabe
2008 schrieben fachkundige Autorinnen und Autoren u.a. über folgende Themen:
Renate Bormann
Mongolei 2008: Wahlen zur Großen Staatsversammlung, Ausnahmezustand,
politische Krise
Doris Götting
Die mongolischen Schüler der Freien Schul- und
Werkgemeinschaft Letzlingen – Ein Nachtrag
Erike Taube
Fritz Mühlenweg – ein feiner Kenner und guter Freund der Mongolen
Klaus Oehmichen
Zehn mongolische Dichter
Kurzer geschichtlicher Abriss der mongolischen Literatur
Aktuelle Ausgabe: 2008
107 Seiten
ISSN 0937-8618
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
12,00
Euro
Bestellung
Redaktion:
Johannes Limbrunner, M.A.

Bilder aus der Ferne
Historische Fotografien des Mongoleiforschers Hermann Consten
Als sich Hermann Consten
(1878-1957) Anfang der 1920er Jahre im thüringischen Bad Blankenburg
niederlässt, ahnt er nicht, dass es hier zu einer schicksalsschweren Begegnung
kommen würde. Zunächst genießt er den Ruhm, den ihm seine zwischen 1907 und
1913 unternommenen Expeditionen durch die Mongolei einbrachten. Von Bad
Blankenburg aus unternimmt der mongoleikundige Kartograph, Geograph,
Ethnologe, Kundschafter, Militärberater, Linguist und Buddhismusforscher
ausgedehnte Vortragsreisen im gesamten deutschsprachigen Raum. Er
veröffentlicht mehrere Mongolei-Romane, ihn besuchen prominente
Asienforscher – darunter der berühmte Sven Hedin.
1925 schließlich empfängt Consten den
mongolischen Erziehungsminister. Dessen Bitte um Aufbauhilfe für eine
Akademie der Wissenschaften in Ulaanbaatar ist offensichtlich für den
Deutschen die Initialzündung, einen langgehegten Plan in die Tat umzusetzen:
Im Frühsommer 1928 bricht Consten von China aus in die Mongolei auf. Seine
anvisierte große Expedition, durch die er sich wohl den Durchbruch als
international anerkannter Mongolei-Forscher erhofft hatte, endet jedoch in
der winterlichen Einöde an der Grenze zwischen China (sog. Innere Mongolei)
und der Volksrepublik Mongolei (sog. Äußere Mongolei). Nach kurzer Haft und
wenigen Wochen Aufenthalt in Ulaanbaatar muss Consten ins chinesische Beijing
zurückreisen. Zwanzig Jahre wird er dort leben. Erst 1950 kehrt Consten mit
seiner Ehefrau nach Deutschland zurück.
Constens bewegtes Leben wäre wohl dem Vergessen
anheimgefallen ohne seine Leidenschaft für die Fotografie. Stets reiste er
mit umfangreicher Kameraausrüstung. Consten dokumentierte alle seine Reisen
und wurde so zum Zeugen mongolischen Alltagslebens sowie des wechselvollen
Zeitgeschehens der Region. Porträts, Expeditions-, Tier- und
Landschaftsaufnahmen, Ansichten von Klöstern und Tempeln zeigen die große
Sensibilität, mit der sich Hermann Consten der fremden Kultur immer wieder
aufs neue zu nähern vermochte.
Eleanor von Erdberg-Consten bewahrte den
fotografischen Nachlaß ihres Mannes jahrzehntelang auf. Glücklichen
Umständen und dem Engagement der Deutsch-Mongolischen Gesellschaft ist zu
danken, dass die Fotos im Jahr 2000 für die Öffentlichkeit entdeckt wurden
und eine Auswahl nunmehr im Rahmen dieser Ausstellung zugänglich ist. Sie
wird ergänzt durch ethnographische und persönliche Gegenstände aus dem
Nachlaß Constens.


Übergabe der Constenfotoausstellung in der Deutschen Botschaft. V.l. M.
Roßbach,
M. Schuhmacher, D. Pfeil, D. Bumaa
(Foto: Dr. Renate Bormann)
Bilder bleiben in der Ferne
„Heute hat uns hier ein trauriger und
zugleich freudiger Anlass zusammengeführt. Die ‚Bilder aus der Ferne’ werden in
Zukunft nicht mehr in der Deutschen Botschaft in Ulaanbaatar zu bestaunen sein,
dafür kann sie die mongolische Öffentlichkeit demnächst im Nationalmuseum für
Mongolische Geschichte betrachten." Mit diesen Worten eröffnete Matthias
Schuhmacher, vertretungsweise an seine ehemalige Wirkungsstätte zurückgekehrt,
die Übergabezeremonie der Constenfotos an die Mongolen.
In seiner Eigenschaft als Präsident der Deutsch-Mongolischen Gesellschaft
überreichte Dirk Pfeil symbolisch eines der 100 Exponate und den Katalog an die
stellvertretende Museumsdirektorin, Dr. Dashdendeviin Bumaa. „Ich freue mich,
dass ich Ihnen die Ausstellung übergeben darf. Sie ist ein Symbol für die
deutsch-mongolische Freundschaft und Zusammenarbeit. Gleichzeitig möchte ich
meiner Vorgängerin im Amt, Doris Götting, danken, die die Initiative für
dieses Projekt hatte und das attraktive Begleitbuch zur Ausstellung ‚Bilder aus
der Ferne’ verfasst hat. Vielleicht kann das Buch zu gegebener Zeit ins
Mongolische übersetzt werden?"
Die Realisierung des Projekts gestaltete sich schwierig. „Die Negative wurden in
einem alten Koffer unter einem alten Bett gefunden, die Herstellung der Positive
war entsprechend aufwendig. Hilfe bekamen wir u. a. vom Sparkassen- und
Giroverband Hessen-Thüringen."
In zwei Wochen wird der thüringische Ministerpräsident die Ausstellung in Erfurt
eröffnen. Zuvor war sie bereits in Köln, in Schönefeld bei Berlin und in
Heppenheim an der Bergstraße zu sehen. „Sie wird auch in Deutschland noch einige
Jahre unterwegs sein."
Dr. Bumaa bedankte sich beim Präsidenten der Deutsch-Mongolischen Gesellschaft,
bei M. Schuhmacher und beim Kultur- und Presseattaché der Botschaft, Michael
Roßbach für das wertvolle Geschenk. „Nicht nur für die mongolische Jugend wird
es einer Offenbarung gleichkommen, die Mongolei von vor 100 Jahren sehen zu
können."
Zum Dank überreichte sie ihrerseits den Katalog der mongolischen
Erfolgsausstellung „Beziehung zwischen Mensch und Pferd".
(September 2007, Ulaanbaatar)
Die Farbe des Windes
Ein Mongolei-Buch der Malerin Waltraud Fischer
Das Buch steckt voller skurriler Geschichten und
zauberhafter Bilder. Unter Stift und Pinsel dieser ungewöhnlichen
Künstlerin, die viele Monate mit den Mongolen verbracht hat, ihre Sprache
spricht und ihre Schrift beherrscht, hat der Wind der Mongolei im wahrsten
Sinne des Wortes
Farbe angenommen. Und seinen
Duft spüren Sie auch.

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Last Update: 02. März 2013 |